Glas.Perlen.Spiel

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Die Perlen in meiner Hand

14.10.06

Die Perlen in meiner Hand

Mit meinen Pur.Pur.Perlen
in der Hosentasche mache ich mich
[auch heute wieder] auf die Reise.
Auf die Reise in ein unbekanntes Land
- ohne Ziel und ohne Verstand.
Denn verstehen kann ich [noch] nicht,
ich sehe nur ein durchsichtig flackerndes Licht.
Am Ende diese Straße, die nach Nirgendwo zu führe scheint.
Und doch wird sie mich nach Irgendwo bringen,
dorthin wo Vöglein singen und Fische springen:
vor Freude, Erleichterung und Verständnis.
Ich weiß, ich werde [auch] heute nicht ankommen
und morgen erneut losgehen müssen.
Doch es wird Tage geben, an denen ich spüre -
das es die richtige Entscheidung war.
Fern ab vom steinernen Weg,
über den langen hölzernen Steg:
zum Meer, zum Ocean der Tränen und Sehnsucht
- bin ich auf der Flucht.
Vor dem fremden, doktrinischem Zwang,
mit dem ich nicht länger leben kann.
Und darum nehm ich die purpurnen Perlen in meine Hand,
lege sie neben mich in den Sand am Strand
- falls ich heute einen finde.
Und wenn nicht, so ist es auch nicht schlimm.
Ich nehme mir alle Zeit dieser Welt,
bis sich die flackernde Flamme
als loderndes Feuer vor mir erhellt.



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